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Making-of

Wie entsteht eigentlich ein Motorsägenbuch?

 

 

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Making-of 1: Der schönste Pausenplatz der Welt

Um die unterschiedlichsten Schnitttechniken darstellen zu können, muss man die unterschiedlichsten Baumsituationen herstellen. Für Christoph Klose hieß das immer wieder: Schnitt unterbrechen, sich so positionieren, dass aus dem Foto die Situation ersichtlich ist, Foto abwarten, weiterschneiden. Für Axenia Schäfer hieß das: In den komplizierten Licht-Schatten-Verhältnissen im Wald zurechtkommen, Kommando geben, abdrücken. Gleichzeitig müssen die Gefahren im Blick behalten werden. Höchste Konzentration also! Und jeder gefällte Baum ist ein aufzuarbeitender Baum. Da muss der Chef vom Dienst mit ran.
Hier sieht man Christoph und Björn am schönsten Pausenplatz der Welt: dem Wald.

 

 

 

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Making-of 2: Schwitzen, Lernen, Sammeln

Viele Jahre schwitzen, lernen und sammeln begleiteten uns, um von der Idee, ein umfassendes Kompendium zur Baumfällung zu schreiben, bis zur fertigen Druckvorlage zu gelangen. Natürlich waren auch immer wieder einige gewollte und ungewollte Aufhänger(-Bäume) dabei. Außerdem konnten wunderbare, einfache und vor allem geniale Ideen umsetzen, wie z.B. den praktikablen und kostengünstigen (ca. 0,80 €) Feilbock-Bau für den Wald; hier mit dem Motorsägenschlüssel, einer Schraube und einer Flügelmutter. Simpel und funktional.  Für geübte Kettensägenführer gibt es auch technisch anspruchsvollere Lösungen, z.B. eine Klemmbank aus einem Baumstumpf schneiden. Das macht natürlich Riesenspaß, mit wenigen, kunstvollen Schnitten neues Werkzeug zu bauen.

 

 

 

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Making-of 3: Sturmholz

Erstmal einen Überblick verschaffen: Nicht immer kann man sich aussuchen, in welcher Situation man die nächsten Schnitte für das Waldbuch einfängt. Manchmal kommt einem ein Sturmtief dazwischen – oder zupass.
Hier hatten wir eine Verhausituation infolge des Sturms Friederike im Januar 2018, die wir gleich genutzt haben, um die Aufarbeitung von Sturmholz zu erläutern. Man muss wissen, wo man mit dem Aufräumen anfängt und wie man sicher arbeiten kann. Dazu gehört auch das Abtrennen von Wurzeltellern, z.B. mit dem Schmetterlingsschnitt.

 

 

 

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Making-of 4: Praxiswissen entdecken, Profi-Knowhow anwenden!
Nur mal eben noch die Säge ans Holz halten und den Baum fallen lassen? Weit gefehlt! Es gibt die unterschiedlichsten Baumsituationen, auf die der Profi der Baumfällung arbeitssicher reagieren muss. Welche Baumsituationen gibt es? Und welche TOP-Maßnahmen (Technik, Organisation, Personen) müssen bei der professionellen Baumfällung angewandt werden?
Wir waren fleißig, haben geschwitzt und geforscht. Wir haben neues Profi-Knowhow für die forstliche Praxis entwickelt. Zum Beispiel für den Forst- und Baumfällprofi die einfache 10%-Regel für den Keileinsatz ohne Seilunterstützung bei leichten Rückhängerbäumen. Von leichten Rückhängern kann man bei Bäumen sprechen, die weniger als 6° vom Lot abweichen. Die einfache Faustformel bei Rückhängern ist: Baumhöhe (m) * 0,1 = maximal zulässige Kronenabweichung vom Stammfuß in Metern bei der Peilung. Bei einem 26 m hohen Baum kann danach ein Rückhängerbaum von maximal 2,6 m Lotabweichung ohne Seileinsatz gefällt werden. Beträgt die Abweichung bei diesem 26 m hohen Baum jedoch 3 m, dann muss er in jedem Fall seilunterstützt gefällt werden. Aber Achtung! Bei gleicher Kronenverlagerung (Meter vom Stammfuß zum Lot) kann ein hoher Baum ein leichter Rückhänger sein, ein kurzer Baum hingegen schon ein starker Rückhänger. Und bei Rückhängern müssen auch immer die Holzfasereigenschaften in der Bruchleiste sowie der Anschlagpunkt des Seils beachtet werden.

 

 

 


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